Spendenaktion gelungen: Neuer Film mit Geschichten der Gefangenen im Ghetto Terezín

Es ist gelungen, genug Spenden für folgendes Vorhaben zu sammeln. Darüber freuen wir uns sehr. 

Der NS-Propagandafilm »Theresienstadt: Eine Dokumentation aus dem Jüdischen Siedlungsgebiet« ist trotz seiner Intention eines der wertvollsten filmischen Dokumente aus einem Konzentrationslager. Der Film wurde 1944 im Ghetto Theresienstadt gedreht und zeigt hunderte Häftlinge einschließlich vieler prominenter Persönlichkeiten, die größtenteils nach den Dreharbeiten in Auschwitz ums Leben kamen.

Wir möchten die Geschichte der im Film porträtierten Menschen und Orte erzählen und die Propaganda vom trügerischen Idyll des Konzentrationslagers entlarven. Unser Ziel ist es, den Film zu einem interaktiven Lernmedium für die Bildungsarbeit an Schulen und innerhalb Gedenkstätte Terezin aufzubereiten. Dafür suchten wir auf der Crowdfunding-Plattform startnext Unterstützer, die uns helfen, die Digitalisierung der Filmfragmente im Bundesarchiv zu finanzieren. 

Wir freuen uns anzuküngigen, dass wir die nötige Summe gesammelt haben, um unser Vorhaben durchführen zu können. Dafür danken wir allen UnterstützerInnen. 

Niels Seidel (Medienzentrum, TU Dresden)
und Armin Pietsch (Hillersche Villa, Zittau)

Erklärung zum Filmdrehen, Niels Seidel

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