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05.09.2014 (Freitag)

Ghettospuren 1941 - 1945

1941 verschwand eine komplette Stadt in einem Federstrich von der Landkarte: Die tschechische Kommune Terezín wich auf Befehl der deutschen Besatzungsmacht einem Lager für jüdische Häftlinge: dem Ghetto Theresienstadt. Alle Bewohner wurden zwangsweise ausgesiedelt, Gebäude und Flächen dienten bis 1945 als Sammel- und später Durchgangslager für mehr als 140.000 Menschen aus Tschechien, dem Deutschen Reich und anderen Ländern Europas.

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01.04.2012 (Sonntag)

Publikation: Theresienstadt - eine Zeitreise

So einmalig wie dieser Ort selbst: Das Buch „Theresienstadt – Eine Zeitreise“ fasst erstmals die ganze wechselvolle Geschichte der tschechischen Stadt zusammen, die als Ghetto und Konzentrationslager im Zweiten Weltkrieg traurige Berühmtheit erlangte. Mehr als 200 Jahre österreichische, tschechische und deutsche Geschichte sind in Theresienstadt auf engstem Raum zu erleben. 

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01.01.2008 (Dienstag)

Lexikon Theresienstadt 1941 - 1945

Unter der Regie des Niedersächsischen Fördervereins entsteht ein Online-Lexikon über die Geschichte Theresienstadt zwischen 1941 und 1945. Versucht wird dabei alle zur Verfügung stehenden Daten zu erfassen. Da die Arbeit noch anhält, wird das Lexikon in kurzen Abständen um Artikel erweitert.

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Dauerhafte Tätigkeit

Förderung der Freiwilligen der Gedenkstätte

Seit 1997 unterstützt der Verein sowohl finanziel als auch inhaltliche die Freiwilligenstelle der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste in pädagogischen Abteilung der Gedenkstätte Theresienstadt.


Die Aktion Sühnezeichen entsendet in jedem Jahr etwas 150 Freiwillige in 12 Ländern. Der Verein fühlt sich der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste sehr verbunden, ferner ist diese auch Mitglied des Vereins. 

Ziel ist es die Freiwilligen vor Ort in ihrer Arbeit zu unterstützen und zu fördern. Hierfür werden Materialien wie auch Weiterbildungen durch den Verein übernommen.

Kontakt zu Freiwilligen

Freiwilligenbüro
Památník Terezín
Principova alej 304
CZ – 411 55 Terezín

Büro: Tyršova 19, CZ – 411 55 Terezín

+420 416 782 142 (Festnetz)
theresienstadt@gmail.com
www.jugendbegegnung.de/terezin

Beratung und Angebote

Im Jahre 1997 wurde die Begegnungsstätte in Theresienstadt fertig gestellt. Sie gehört zu der Pädagogischen Abteilung der Gedenkstätte. Begegnung wird von uns als Begegnung und Auseinandersetzung mit Geschichte aber auch als die Begegnung und der Austausch unter den Besuchern selbst verstanden.

Nach unserer Meinung kann es sich in der Auseinandersetzung mit der Geschichte dieses Ortes immer nur um Annäherungen handeln. Entscheidend hierfür ist der Blickwinkel, das persönliche Interesse der SeminarteilnehmerInnen und deren jeweiligen Erfahrungen und Denkmuster.

Seminararbeit in Theresienstadt soll den Gruppen eigene, Selbstbestimmung und Lernerfahrungen vermitteln. Die Inhalte in unseren Seminaren beschränken sich nicht nur auf die geschichtliche Thematik, sondern nehmen auch Probleme der Gegenwart auf. Unser Anliegen ist es, den Holocaust nicht nur als abgeschlossenes Ereignis in der Geschichte darzustellen, sondern auch Bezüge zu aktuellen Geschehnissen herzustellen. Vergleiche zu heutigen Verbrechen sollen dabei ausdrücklich erlaubt sein. Wobei diese Vergleiche nicht zu einer moralischen Aufrechnung von z. B. Schuld führen dürfen. Geschichte hat also nicht nur Erinnerungswert, sondern auch einen "Lernwert" für unser Leben heute.

Wir helfen Ihnen

  • bei der Erstellung des Programms
  • bei der Suche nach Zeitzeugen
  • bei Ratschlägen zu Finanzierungsmöglichkeiten

Für nähere Informationen nehmen Sie bitte Kontakt zu uns auf, oder wenden sich direkt an Jugendbegegnungsstätte. (Man spricht Deutsch)